1.3.2020 Platzierung in den ersten 1%  

Einmal im Leben muss jeder ambitionierte Skilangläufer den traditionellen Wasalauf in Schweden bewältigt haben. Für Christian Winker aus Spaichingen gab sich jetzt die Gelegenheit, mit seinem Team „nordic people“ dort zu starten. Durch hervorragende Ergebnisse bei anderen Marathonläufen war er für die erste Startgruppe qualifiziert, insgesamt waren über 15.000 Läufer am Start. Inzwischen wird von der Spitzengruppe das Rennen in klassischer Technik über 90 km komplett im Doppelstockschub ohne Steigwachs durchgeschoben, eine Tatsache, die noch vor Jahren undenkbar gewesen wäre. Die größte Schwierigkeit ist der erste Anstieg nach dem Start in Sälen auf den ersten drei Kilometern, anschließend ist das Gelände mehr oder weniger hügelig. Die Strecke war überwiegend mit Kunstschnee präpariert, zwei Tage vor dem Start fielen jedoch 15 cm Neuschnee und machten das Rennen sehr langsam. Christian Winker hatte als Ziel einen Platz unter den besten 100 Läufern angestrebt. Lange Zeit konnte er sich in der erweiterten Spitzengruppe in diesem Bereich aufhalten. Nach drei Stunden ließen jedoch seine Kräfte nach und er musste diese Gruppe ziehen lassen. Am Ende reichte es im Ziel in Mora zu Platz 136 in 4:55 Std.  Sieger wurde der Norweger Petter Elliassen in 4:25 Std. vor drei weiteren Norwegern. Der beste Deutsche belegte Platz 49. Schnellste Frau war die Schwedin Lina Korsgren in unglaublichen 4:41 Std. Insgesamt waren die Zeiten aufgrund der langsamen Schneeverhältnisse über eine halbe Stunde langsamer als in den Vorjahren.Für Christian Winker ging es anschließend für die nächsten drei Wochen nach Östersund (Schweden), wo er sich als verantwortlicher Skitechniker um die nordischen Parasportler kümmern muss. Dort steht zuerst die Weltmeisterschaft der behinderten Biathleten an, anschließend das Weltcupfinale der Para-Langläufer.